Rückholer der „Landshut“

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Während der „Landshut“-Entführung zwischen dem 13. und 18. Oktober 1977 war ich, 13-Jährig, ständig am Radio oder Fernsehen. Ich las die Artikel-Serie im „Stern“. Jahre später brachte mich die Beschäftigung mit Helmut Schmidt zurück zu dem Thema. Ich Archiv des Südwestrundfunks stieß ich auf unveröffentlichte Interviews mit „Landshut“-Geiseln, die der Dokumentarfilmer Ebbo Demandt nur wenige Jahre nach dem Ereignis geführt hat.

Während meiner Arbeit am Buch „Die Überlebenden von Mogadischu“ saß ich im Fernsehen eine Dokumentation des Bayerischen Rundfunks über die Rückholung des „Feuerroten Spielmobils“. Der Opel Blitz war nach Auslaufen der Sendung an einen Deutschen verkauft worden, der das Auto mit nach Afrika nahm.

Wenn man einen Opel Blitz in ein deutsches Museum zurückholen kann, dachte ich, würde das auch mit einem Flugzeug, der „Landshut“, möglich sein! Sieben Jahre später war das Wrack zurück in Deutschland, wo es die Bundeszentrale für politische Bildung in Friedrichshafen als „Demokratieort“ gestaltet.

Die Bilder zeigen die Ankunft des „Landshut“-Wracks in zwei „Antonov“-Maschinen im September 2017 auf dem Flughafen Friedrichshafen. Weiter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Betroffenen der „Landshut“-Entführung sowie David Dornier und Martin Rupps. Anlass war ein Empfang im Schloss Bellevue zur 40. Wiederkehr des Deutschen Herbstes 1977.